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Seehunde
an
der Nordsee-Küste
Fahrten mit dem
Ausflugsschiff von vielen Orten an der Nordseeküste
Von den meisten Badeorten können Sie Fahrten zu den "Seehunds-Bänken"
unternehmen: Bei nach Möglichkeit schönem Wetter fahren die
Touristenschiffe bei Niedrigwasser zu den Sandbänken, auf denen die
Seehunde ihr Sonnenbad nehmen. Sie kommen zwar natürlich nicht so
nahe ran, wie im Zoo, aber an das Erlebnis, die eher scheuen Tiere in
freier Wildbahn erleben zu können, werden Sie sich lange erinnern.
Seehunde
haben zwar verwandtschaftlich nichts mit unseren Hunden zu tun, sind aber
auch Raubtiere und ernähren sich ausschließlich von Fischen.
Es ist die bekannteste und bei weitem häufigste, wenn auch nicht
die einzige Robbenart in der Nordsee. Den Namen haben sie von ihrem hundeähnlichen
"Gebell". Von der Statur her aber ähneln sie eindeutig
den "Meer-Jungfrauen" aus dem Märchen, die ihnen wohl auch
ihre Entstehung verdanken.
Die Jungtiere dieser
Meeressäuger verlieren in der Strömung gelegentlich ihre Mütter,
z.B. wenn diese wegen einer Störung schnell flüchten. Sie machen
sich dann bemerkbar durch klagende Hilferufe. Diese verlassenen Seehund-Babies
werden deshalb als "Heuler" bezeichnet. In Cuxhaven und Norddeich
sind Stationen, in denen diese Tiere dann betreut und aufgezogen werden.
Sie werden später wieder ausgewildert.
(Alle Angaben ohne
Gewähr)
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