Otterndorf
- die frühere Kreisstadt des aufgelösten Kreises
Land Hadeln - ist eine 7000-Einwohner-Kleinstadt an der
Niederelbe.
Nach
dem Verlust des Kreissitzes musste die hübsche Stadt
("Rothenburg des Nordens") sich was Neues einfallen
lassen. Die direkte Lage an der (salzigen) Niederelbe in
Verbindung mit einem Süsswasser-See liessen einige
aktive Bürger und den umtriebigen Bürgermeister
zu respektablen Ergebnissen kommen!
Heute
lebt die Kleinstadt in starkem Masse vom Tourismus. Im Sommer
gibt es alle 2 Wochen grössere Veranstaltungen, von
denen einige mittlerweile europaweit (!) bekannt sind:
Zum
Germanenkampf kommen Teilnehmer aus aller Welt, es
gibt ein für so eine kleine Stadt überdimensioniertes
Altstadtfest und die Otterndorf Rudersportler
mischen auf Bundesebene ganz vorn mit.
Otterndorf
liegt an der Niederelbe und zwar schon vollständig
im Mündungstrichter des Flusses; das gegenüber
liegende schleswig-holsteinische
Ufer ist hier immerhin etwa 15 Kilometer weit entfernt.
Das ist schon ziemlich viel Fluss! Vor dem Strand (kein
Sand, sondern Grünland) erstreckt sich mehere Hundert
Meter weit in den Fluss ein attraktives Wattgebiet. Direkt
hinter dem Deich und somit keine 200 m von der Elbe entfernt
entstand nach der Sturmflut 1962 ein Süsswassersee,
der sich zu einem Ferienparadies entwickelt hat.
Auch
vielen Wassersportlern ist Otterndorf ganz zwangsläufig
ein Begriff: Die Verbindung zwischen Weser und Elbe führt
entweder über die Nordsee - nicht unbedingt jedermanns
Sache - oder über den "Hadler Kanal", der
bei Otterndorf in die Elbe mündet.